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SWR1 Der Abend

Das Gesellschaftsmagazin - Ereignisse und Themen diesseits und jenseits der großen Politik: Was die Menschen bewegt, worüber sie reden, wovon sie mehr wissen wollen. Dazu gibt es Geschichten, Berichte, Gespräche, Eindrücke und Analysen.


10 Jahre SWR1 Der AbendYesterday
Sie wissen es, SWR1 Der Abend ist ein monothematisches Hintergrundmagazin; das heißt, wir versuchen ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern wirklich tiefer einzusteigen. Wir greifen politische, gesellschafts- oder sozialkritische Diskussionen auf und uns ist es wichtig, dass auch Sie, die SWR1-Hörerinnen und Hörer mitreden können, sei es am Telefon oder per Mail. In den vergangenen Wochen hatten wir Sie aufgefordert, uns die Themen zu nennen, die Sie gerne in SWR1 Der Abend hören würden. Das haben Sie getan ¿ und in der kommenden Woche gibt¿s bei uns Ihre Themen, die, die Sie bewegen oder über die sie gerne mehr wissen möchten. Welche das sind ¿ das erfahren Sie in SWR1 Der Abend.
Die Unpünktlichen - flexibel oder einfach nur unhöflich?August 28
Zu spät zur Arbeit, zu spät zur Verabredung, zu spät zum wichtigen Termin - notorisch Unpünktliche treiben Familie, Kollegen und Freunde schier in den Wahnsinn. Und für viele steht fest: Wer unpünktlich ist, verhält sich unhöflich, denn er bestimmt über die Zeit der anderen. Dann gibt's allerdings noch diejenigen, für die Unpünktlichkeit eine Lebensanschauung ist, weil sie nicht "durchs Leben hetzen wollen". Vor allem aber ist Unpünktlichkeit eine Eigenschaft, die stark vom Kulturkreis abhängig ist. Darf man zum Beispiel in Brasilien durchaus eine Stunde zu spät zur Verabredung kommen, eilt den Deutschen der Ruf voraus, stets pünktlich zu sein. In SWR1 Der Abend sprechen wir unter anderem mit dem Zeitforscher Prof. Karlheinz Geißler. Er sagt "Heutzutage kommt es nicht mehr auf Pünktlichkeit an!" Gesprächspartner Jochen Mai, Volkswirt und Journalist hält dagegen: "Unpünktlichkeit ist gelebte Arroganz!"
Langzeitarbeitslose in der Demenz-BetreuungAugust 27
Sollen schwer Vermittelbare Demenzkranke betreuen? Diese schwierige Frage beschäftigt uns, weil die Bundesagentur für Arbeit in Zukunft Langzeitarbeitslose in Pflegeheimen einsetzen will. Viele Pflegeeinrichtungen suchen verzweifelt Personal - und sind trotzdem entsetzt von dem Vorschlag. Andere Verbände wiederum reden von einem Konzept mit Zukunft, von der die Pflege nur profitieren kann. In SWR1 der Abend diskutieren wir das kontroverse Thema u.a. mit Hans-Jürgen Graf, Langzeitarbeitsloser sowie Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. und Petra Kümmel, sie bildet pflegende Angehörige aus, und war selbst jahrelang Pflegerin.
Hauptsache günstigAugust 26
Beim Einkaufen zählt für die Deutschen vor allem eines: der Preis. Kaum ein anderes Land in Europa ist so schnäppchenversessen, egal ob es um Kleidung, Elektrogeräte oder Lebensmittel geht. Dass dabei oft die Qualität auf der Strecke bleibt, spielt eher selten eine Rolle. Woher kommt die deutsche Schnäppchenmentalität? Auf wessen Kosten profitieren wir von Schnäppchen und kommen uns Billigangebote auf die Dauer nicht teuer zu stehen? Darüber sprechen wir unter anderem mit Claudia Gaspar von der Gesellschaft für Konsumforschung und mit Jutta Sundermann von Attac.
Frust im JobAugust 25
Man quält sich morgens aus dem Bett, möchte am liebsten nicht zur Arbeit gehen, und montags freut man sich schon wieder aufs Wochenende. Das sind eindeutige Anzeichen für Frust im Job. Wie geht man am besten damit um? "Aushalten, denn erstens geht es allen so und zweitens ist es in einem anderen Job auch nicht besser¿", so könnte man "Das Frust Job Killer Buch" von Volker Kitz und Manuel Tusch zusammenfassen. Dem Arbeitspsychologen Michael Ziegelmayer ist diese Sicht der Dinge etwas zu einfach, denn die Gründe für Frust im Job sind vielfältig. Wir berichten unter anderem über ein Vorzeige-Unternehmen, das versucht, bei seinen Mitarbeitern erst gar keinen Frust aufkommen zu lassen und sprechen mit Manuel Tusch, Coach und einer der Autoren des "Frust Job Killer Buchs". Er sagt, statt frustriert nach einer neuen Stelle zu suchen, sollte man lieber an seiner eigenen Zufriedenheit im Job arbeiten. Zu Wort kommt auch Michael Ziegelmayer, Arbeitspsychologe aus Freiburg, der darauf hinweist, dass es immer noch viele Arbeitsplätze gibt, an denen die Arbeitsbedingungen so schlecht sind, dass Jobwechsel die sinnvollste Alternative ist. Außerdem erklärt er die Hauptsauslöser für Frust im Job. Und wir reden mit Christine Fuchs, ehemalige Führungskraft bei Daimler. Sie ist vor eineinhalb Jahren ausgestiegen und hat den Schritt noch nicht bereut.