- Recent
- Popular
- Tags (0)
- Subscribers (2)
- Mein "Freud und Leid" in der "Langen Nacht der Forschung"November 10
-
Am Samstag fand in Klagenfurt die lange Nacht der Forschung statt. Und ich muss sagen, es war für mich fast unglaublich, zu sehen, wieviele BesucherInnen sich im Lakesidepark tummelten.
Aber es war für mich - als eigentlich sehr emotionalen Menschen - darüber hinaus ein besonderer Abend, nämlich einer gepaart mit etwas Frust und noch größerer Freude.
Und das kam so:
Im Rahmen dieser "Forschungsnacht" fand um 18:00 Uhr nämlich die Verleihung der Kärntner Innovationspreise für 2008 statt. Und auch diesmal wieder eine tolle Veranstaltung, Gratulation hier wirklich an den KWF!
Nun, und dieser Preisverleihung wohnte ich natürlich bei, um zu wissen, welche Innovationen denn ausgezeichnet werden. Der Frust war bald da, denn dem von mir sehr geschätzten Moderator Adolf Winkler von der Kleinen Zeitung kam bei allen Moderationsansagen, Zwischenbemerkungen bis hin zum Ausblick das Wort "FH Kärnten" nicht ein einziges Mal über die Lippen. Möglicher Weise gibt es da in Kärnten noch immer ein gedanklich vorherrschendes Forschungsmonopol, welches jedenfalls nicht die FH ist?
Doch welche Freude: in der Realität, in der konkreten Forschungs- und Innovationspraxis waren wir als FH Kärnten bei zwei Gewinnerprojekten akademischer Forschungspartner (Kategorie Kooperationsprojekte, 1. Platz
- Freizeit und Weiterbildung - ein Widerspruch?October 20
-
Nachdem ich doch eine einigermaßen lange und auch bunte Laufbahn in verschiedenen Unternehmen aufweisen kann, behaupte ich einfach mal, in diesem Bereich Erfahrung zu haben. Wenn es um Weiterbildungswünsche und auch persönliche Weiterbildungsnotwendigkeiten geht, so habe ich folgendes gelernt:
Wenn jemand, ein/-e MitarbeiterIn/KollegIn auf Weiterbildung geschickt wird, sozusagen durch den/die Vorgesetzte/-n (dringend) empfohlen ("angeordnet" wäre ein anderer Begriff), so ist dies natürlich Arbeitszeit, und die Organisation trägt auch die Kosten.
Ist jemand engagiert, und möchte sich von sich aus weiterbilden - meine persönliche Wunschvorstellung, denn solche Leute sind fast ausnahmslos LeistungsträgerInnen - so gibt es meistens folgenden Deal:
Die Firma trägt die Kosten bzw. einen Teil davon (abhängig von der Gesamthöhe und fair im unternehmensinternen Vergleich), die MitarbeiterInnen absolvieren die Weiterbildung dafür in ihrer Freizeit. Soweit, so gut, und wie ich denke auch fair.Schwierig wird die Diskussion aber bei potenziellen Weiterbildungs-Konsumenten, die sich nur unter der Bedingung "die Firma trägt alles, Zeit und Geld" für neue Lerninhalte begeistern können. Frisch nach dem Motto "in meiner Freizeit mache ich was sinnvolleres als mich weiterzubilden".
Nun ja, auch ein Standpunkt, der zu akzeptieren ist, auch wenn mir die Akzeptanz dieser Ansicht innerlich widerstrebt.
Und das man sich damit jedoch pe - Zum Krankenstand noch studiengebührs-induzierte KopfschmerzenSeptember 25
-
Ich habe meinen Urlaub unfreiwillig durch einen Sturz und der damit konsequenter Weise einhergehenden Verletzungen verlängert. Alleine das Zuschauen beim einhändigen Tippen dieses Bloggs ersetzt vermutlich einen Kabarettbesuch. Aber alles nicht so schlimm, den die Zeit heilt die Wunden, wie es so schön heißt.
Aber meine jobbedingten Kopfschmerzen über die gestrige Abschaffung der Studiengebühren - ob man dafür oder dagegen ist, ist hierbei egal - werden wohl so schnell nicht vergehen.Denn folgende Optionen tun sich da für die FH Kärnten auf:
- Sollten wir die Studiengebühren beibehalten - und dies dürfen wir als FH ja - dann haben wir am Bildungsmarkt sicher einen Wettbewerbsnachteil - hohe Qualität der Ausbildung hin oder her - und damit einhergehend möglicherweise auch eine geringere Bundesfinanzierung, eine Budgetlücke also.
- Schaffen wir die Studiengebühren ab, so haben wir zum status quo auch eine Budgetlücke, da ja - zumindest meinem Informationsstand nach - noch keine/-r über den Zeitpunkt der Abschaffung hinaus weiter gedacht hat
Die einzige faire Lösung: der Bund hat es so entschieden, daher muss er uns die Mittel auch ersetzen.
Schade nur, dass es dafür vor der Wahl keine Parlamentsitzung mehr gibt.
Aber wegen meinen Kopfschmerzen wird man dies wohl nach der Wahl sehr rasch nachholen, .... glaube ich zumindest ;-) - Ich tu 3 Wochen lang nichtsAugust 14
-
Ihr habt es ohnedies an meiner Blog-Frequenz gesehen, irgendwie bin ich müde und auch - wenn man dies in "Führungskreisen" überhaupt zugeben darf - ausgepowert. Das heißt, ich werde nun für 3 Wochen meine Batterien neu aufladen und möglichst wenig tun.
Das Ziel ist also, nicht - wie für mich sonst durchaus typisch - im Urlaub in sportliche oder eine sonstige "Hyperaktivität" (z.B. Besuch von Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerten , nice places, etc.) zu verfallen. Und dieses Vorhaben des Nichtstuns alleine ist eine große Herausforderung, zumindest für mich.
Aber an solchen kann man ja bekanntlich wachsen!!Das heißt, ich werde im Wesentlichen einfach dassitzen und "die Welt an mir vorüber ziehen lassen", ganz so wie es mir ein sehr lieber Freund empfohlen hat. Und ich bin gespannt, wie lange mir dies gelingt, Unterbrechungen sind erlaubt.
Ich wünsche allen einen schönen Urlaub, bis zum September, cheerio!!
PS: irgendwo in und vor einer solchen Hütte werd ich sein, da sieht man das Vorbeiziehen der Welt am besten ;-)
- Wirtschaftlicher Impact der FH - ein NebenproduktAugust 8
-
Die "Kerngeschäftsprozesse" einer Hochschule sind - und da gibt es selbst im diskussionfreudigen und analytisch-kritisch hochschulischen Umfeld wenig Zweifel darüber - Lehre und Forschung. Und so ist es selbstverständlich auch bei uns an der FH Kärnten.
Und Lehre und Forschung kosten Geld, bringen aber natürlich ein Vielfaches mehr für das Umfeld (Bildungsniveau, Standortqualität, qualifizierte Arbeitskräfte, etc., etc., etc.). Und auch wenn dies oft schwer zu quantifizieren ist, besteht darüber in der Öffentlichkeit kaum ein Zweifel.Dass darüber hinaus aber auch der "nackte Betrieb" einer Hochschule - ich möchte fast sagen "die Existenz einer HS" - im wirtschaftlichen und regionalen Umfeld einen positiven Effekt hat, wird weniger diskutiert.
Und genau diesen Effekt haben wir uns daher in einer "Impact-Studie" durch FH-unabhängige Experten (Prof. Haber und Prof. Getzner von der Uni Klagenfurt) ermitteln lassen.Das Ergebnis zusammengefasst und ohne Details in einem Satz:
"Der Betrieb" der FH Kärnten bewirkt eine regionale NETTO!!-Wertschöpfung von über 30 Mio Euro im Bundesland Kärnten.Da tut sich also schon auch was im wirtschaftlichen Umfeld, aber nichtsdestotrotz: dies soll und darf nicht als Existenzgrund unserer FH oder einer Hochschule generell herhalten müssen, den - wie weiter oben ausgeführt - die Vorteile aus der Bildung und Forschung
