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Barrierefreies Webdesign: Einfach für Alle - eine Initiative der Aktion Mensch

Tagesfrische News zum barrierefreien Internet


BIENE 2008: Erstmals Jury aus drei LändernJanuary 5

Bekannte Unternehmen und Organisationen unterstützen Wettbewerb für ein Barrierefreies Internet / Feierliche Preisverleihung am 30. Januar im Jüdischen Museum Berlin

Seitdem die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen im Jahr 2003 erstmals die BIENE ausgeschrieben haben, unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekannter Unternehmen und Organisationen den Wettbewerb für die besten barrierefreien deutschsprachigen Webseiten als Mitglieder der Jury. Sie entscheiden zum Abschluss des mehrstufigen Testverfahrens, welche der eingereichten Angebote eine der begehrten BIENEN mit nach Hause nehmen dürfen. Durch Luzia Hafen, beim Schweizer IT-Unternehmen ELCA für das Thema Accessibility (Zugänglichkeit) verantwortlich, und Martin Ladstätter vom Behindertenberatungszentrum BIZEPS in Wien, sind zum ersten Mal alle drei großen deutschsprachigen Länder in der BIENE-Jury vertreten.

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Wenn wir einen Wunsch frei hätten …December 22 2008

… für 2009, dann wäre das die möglichst zeitnahe 1:1-Übernahme der WCAG 2.0 in die BITVen des Bundes und der Länder. Neben den vielen guten Argumenten, warum eine Harmonisierung der Standards wichtig ist gibt es noch einen weiteren, vollkommen eigennützigen Grund: wir würden gerne unsere Ressourcen im nächsten Jahr darauf konzentrieren, die international anerkannte Richtlinie zu erklären, ohne dauernd auf Unterschiede und Abweichungen eingehen zu müssen – es ist auch so schon komplex genug.

Auch ein Prüfverfahren wie das der BIENE muss einheitliche Maßstäbe anlegen können, um nachher mit einem sauberen Ergebnis dazustehen. Wenn Seiten von Bund, Ländern und Kommunen in ein- und derselben Kategorie mit privaten Angeboten konkurrieren, dann muss dies nach den gleichen Kriterien geschehen. Da für private Anbieter die BITV nicht gilt, kann der Maßstab nur ein Prüfverfahren auf Basis des international anerkannten Standards sein, zumal dieser auf allgemeinem Konsens beruht.

Wenn die BIENE nun nach diesen Maßstäben testet, dann haben öffentliche Seiten keine Chancen mehr auf eine Prämierung, sofern diese nach abgeschwächten Maßstäben entwickelt wurden. Eine Barriere ist ein Barriere ist eine Barriere, egal ob sie unter bund.de verlinkt ist oder in der freien Wirtschaft zu finden ist. Und: die inhaltlichen, gestalterische

EfA-Laborbericht № 8December 19 2008

Wie bei den vorangegangenen Überarbeitungen dieser Seiten in den Jahren 2001, 2003, 2004 und 2006 gab es auch diesmal wieder heftige Kritik aus vielen Richtungen. Sofern diese Kritik sachlich bleibt, stellen wir uns ihr gerne – sehr gerne sogar. Auch wir lernen täglich dazu, sonst sähen diese Seiten immer noch so aus wie früher.

Ein Teil der Kritik bezog sich auf die (vermeintliche) Nicht-Validität dieser Seiten – hierzu gab es bereits eine Folge unseres Laborberichts und wir hoffen, dass damit alle Missverständnisse ausgeräumt sind. Ein anderer Aspekt, an dem sich viele Kommentare hier und in anderen Blogs gerieben haben, sind die vermeintlich zu schwachen Kontraste in der Gestaltung dieser Seiten, und um die dreht es sich in der heutigen Folge.

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WCAG 2.0 - Wie geht es nun weiter?December 12 2008

In der Vergangenheit gab es viele Kontroversen um die Weiterentwicklung der Web Content Accessibility Guidelines zur Version WCAG 2.0 (an denen wir auch nicht ganz unschuldig waren), aber fast alle Teilnehmer an der Diskussion hatten immer nur ein Ziel: einen besseren Standard zum Wohle der Nutzer und der Web-Entwickler. Und genau das ist seit gestern, dem 11. Dezember 2008, erreicht – wenn das mal kein Grund zum Feiern ist!

Viele Kontroversen drehten sich um die Komplexität der Dokumente, und sicher sind die Richtlinien komplex, wenn man sie von vorne bis hinten liest (was wir mehrfach gemacht haben). Aber, wie Shadi Abou-Zahra von der WAI sagte: »Lieber zu viel Dokumentation als zu wenig«. Die Richtlinien sind ja nicht ganz ohne Grund so umfangreich ausgefallen, und dafür gibt es zwei einfache Gründe: Robustheit und Testbarkeit. Die WCAG 2.0 ist so Technik-neutral und robust, dass damit sämtliche aktuellen und vor allem auch zukünftige Web-Techniken, die wir noch gar nicht kennen, abgedeckt sein dürften.

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W3C Web-Standard definiert Barrierefreiheit für das Web der nächsten GenerationDecember 11 2008

Gemeinsame Anstrengung führt zu einem flexibleren und testbaren Standard; Zugänglichkeit des Webs wird gefördert

Das W3C veröffentlicht heute einen neuen Standard, der Webdesignern und Entwicklern dabei hilft Websites zu erstellen, die den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen besser entsprechen. Aufbauend auf umfangreichen Erfahrungen und Rückmeldungen von Betroffenen, verbessern die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 den bahnbrechenden ursprünglichen W3C-Standard für zugängliche Web-Inhalte.

Dieser neue Standard der Web Accessibility Initiative (WAI) des W3C wird die Barrierefreiheit über alle Arten von Web-Inhalten (Text, Bilder, Audio und Video) und Web-Applikationen hinweg verbessern. Die Einhaltung der WCAG 2.0 kann nun genauer getestet werden, trotzdem geben sie Web-Entwicklern mehr Flexibilität und Raum für Innovationen. Zusammen mit den unterstützenden technischen und aufklärenden Materialien ist die WCAG 2.0 einfacher zu verstehen und anzuwenden.